Ich bin nach Schweden gezogen — und verstummt.
Gelernter Schreiner, dann Vertrieb, dann selbst beigebrachte KI. Ich habe einen Oldtimer zum Wohnmobil ausgebaut und bin nach Schweden ausgewandert. Aber im Homeoffice fehlte mir jeder Berührungspunkt, um die Sprache zu lernen. Daraus ist Snakkimo entstanden.
Vom Werkstattboden nach Värmland
Gelernt, Dinge fertig zu bauen
Ich bin gelernter Schreiner und wurde nach der Ausbildung übernommen. Am Werkstattboden lernt man etwas, das später alles geprägt hat: sauber Maß nehmen, Fehler kosten Material — und am Ende steht etwas Fertiges, das man anfassen kann.
Zwei Jahre, in denen ich zuhören lernte
Ein Jahr Vertrieb für Bildungsmöbel, dann ein Jahr im Autohaus. Ehrlich gesagt wusste ich damals noch nicht, wohin. Aber in beiden Jobs habe ich gelernt, Menschen wirklich zuzuhören — was sie brauchen, statt was ich verkaufen will.
Ein Oldtimer als Werkstatt
Ich habe einen Mercedes-Transporter von 1989 gekauft und in Eigenregie zum Wohnmobil ausgebaut. Damit ging es nach Griechenland, Sardinien, Schweden und Norwegen. Inzwischen ist er verkauft — aber der Zug, Dinge einfach selbst zu bauen, ist geblieben.
Vom Werkstoff zum Code
Hauptberuflich bin ich im Kundenkontakt — und habe mir daneben Automatisierung und KI beigebracht. Zum ersten Mal habe ich etwas gebaut, das kein Material verbraucht und trotzdem echten Nutzen stiftet. Das hat eine Tür aufgestoßen, die vorher nicht da war.
Hochzeit und ein neues Land
Wir haben auf unserem eigenen Grundstück im Värmland geheiratet — und im selben Jahr bin ich nach Schweden gezogen. Ein neues Land, ein neues Zuhause, ein neuer Alltag. Auf dem Papier war alles bereit.
Angekommen und trotzdem sprachlos
Und dann kam das, womit ich nicht gerechnet hatte: die Stille. Ich arbeite remote, im Homeoffice, ohne Kollegen vor Ort. Es gab kaum Berührungspunkte, um die Sprache wirklich zu lernen. Die klassischen Apps fühlten sich an wie Schule — Streaks, Tests, schlechtes Gewissen. Für einen Erwachsenen mit vollem Leben war nichts dabei, das trägt. Ich war angekommen und blieb doch außen vor — mitten in meinem eigenen neuen Zuhause. Genau daraus ist Snakkimo entstanden.
Woraus Snakkimo entstand
Das Problem war konkret: Ich lebte in Schweden, wollte die Sprache — und kam nicht ran. Kein Alltag mit Kollegen, keine Übung nebenbei. Und die Apps, die es gab, behandelten mich wie einen Schüler: Punkte, Serien, ein schlechtes Gewissen, sobald ein Tag fehlte.
Die Einsicht kam von einer Beobachtung, die ganz woanders herkam: Language Parenting — die Art, wie Eltern mit ihren Kindern sprechen. Kein Test, keine Strafe, sondern Sprache im Kontext, geduldig wiederholt, bis sie sitzt. Genau dieses Prinzip baue ich mit Snakkimo für Erwachsene nach.
Kein Streak, keine Strafe
Motivation, die nicht auf der Angst vor dem Abbruch baut — sondern auf echtem, spürbarem Fortschritt.
Sprache im Kontext
Wörter lernt man dort, wo sie vorkommen — in echten Situationen, nicht in endlosen Listen.
Für Erwachsene mit echtem Leben
Gemacht für die 20 Minuten zwischen Feierabend und Abendessen. Kein Schulgefühl, kein Druck.
HyggeCraftery — Hygge trifft Handwerk
Vor Kurzem habe ich in Schweden die HyggeCraftery AB gegründet. Der Name verbindet die zwei Enden meines Wegs: Hygge für die Gemütlichkeit, die mich hierher gebracht hat, und Craftery für die handwerkliche Sorgfalt, mit der schon der Schreiner jedes Stück fertiggebaut hat — heute eben in Software.
Den Oldtimer haben wir verkauft; unterwegs sind wir jetzt mit dem Dachzelt. Und wenn ich nicht am Rechner sitze, dann gemütlich hier im Värmland.
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Themen, über die ich sprechen kann
Kurzbio zum Kopieren
Tim ist Gründer von HyggeCraftery und baut mit Snakkimo eine Sprachlern-App für Erwachsene — entstanden aus dem eigenen Frust, nach der Auswanderung nach Schweden sprachlos geblieben zu sein.
Tim ist gelernter Schreiner, kam über Vertrieb und selbst beigebrachte KI-Automatisierung ins Digitale und wanderte nach Schweden aus. Im Homeoffice fehlten ihm die Berührungspunkte, um Schwedisch zu lernen — klassische Apps fühlten sich an wie Schule. Daraus entstand Snakkimo, eine Sprachlern-App für Erwachsene ohne Streak-Zwang. Sein Unternehmen: HyggeCraftery AB.
Tim ist Gründer von HyggeCraftery. Er ist gelernter Schreiner, arbeitete im Vertrieb und im Autohaus, baute nebenbei einen Mercedes-Transporter von 1989 zum Wohnmobil aus und bereiste damit halb Europa. Dann brachte er sich Automatisierung und KI selbst bei und zog nach Schweden — mit Hochzeit auf dem eigenen Grundstück im Värmland. Im remote geführten Homeoffice fehlten ihm die Berührungspunkte, um die Sprache zu lernen; die üblichen Apps mit Streaks und Tests trugen nicht. So entstand Snakkimo: eine Sprachlern-App für Erwachsene, die Sprache im Kontext vermittelt statt in Listen — ohne Druck, ohne schlechtes Gewissen. Heute lebt und arbeitet er in Värmland.
Zitierfähige Sätze
Ich konnte einen Transporter zum Wohnmobil umbauen. Ich konnte mir KI beibringen. Aber ich konnte im Supermarkt nicht sagen, was ich suche.
Sprachen lernen scheitert selten an Faulheit — sondern an Methoden, die für Erwachsene mit vollem Alltag nie gedacht waren.
Kinder lernen Sprache ohne einen einzigen Test. Genau das versuche ich mit Snakkimo für Erwachsene nachzubauen.
Fakten auf einen Blick
- Unternehmen
- HyggeCraftery AB
- Rechtsform
- Aktiebolag (AB)
- Sitz
- Hagfors, Värmland (Schweden)
- Gegründet
- 2026
- Produkt
- Snakkimo — Sprachlern-App für Erwachsene
- Status
- Vor dem Launch · Warteliste offen
- Interviewsprachen
- Deutsch & Englisch
- Ansprechpartner
- Tim · media@hyggecraftery.com
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media@hyggecraftery.com